Am 16. April 2026 lud Impuls Krefeld zu einer besonderen Begehung rund um das Thema Eissport ein. Unter dem Titel „Blick hinter die Kulissen des Krefelder Eishockeys“ erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer spannende Einblicke in die traditionsreiche Heimat der KEV Pinguine sowie in die Zukunft des Eissports in Krefeld.

Trotz einiger kurzfristiger Absagen nahmen insgesamt 16 Interessierte an der Veranstaltung teil. Treffpunkt war um 12:30 Uhr an der YAYLA ARENA, im Herzen des Krefelder Westparks.

Start auf der Baustelle: Die Zukunft des Eissports in Krefeld

Aufgrund des aktuell sehr intensiven Baustellenbetriebs mussten die beiden geplanten Begehungen kurzfristig in ihrer Reihenfolge getauscht werden. Zudem war ein direkter Zutritt zur Baustelle nicht möglich. Dennoch boten die Einblicke von außen ein umfassendes Bild des laufenden Großprojekts.

Den Auftakt gestaltete Herr Thieme, Projektleiter für die neuen Eishallen, die Dreifachsporthalle sowie das Parkhaus bei der Stadt Krefeld. In einem ausführlichen und zugleich sehr anschaulichen Vortrag erläuterte er das Gesamtbauvorhaben, die übergeordneten Planungen sowie die Rahmenbedingungen des Bebauungsplanverfahrens. Dabei wurde deutlich, welche planerischen, baurechtlichen und städtebaulichen Überlegungen erforderlich sind, um solche Sportinfrastrukturen zukunftsfähig und nachhaltig umzusetzen.

Im weiteren Verlauf stieß Herr Holzmann, verantwortlicher Bauleiter der Firma ZECH Sports, hinzu. Er berichtete praxisnah über die besonderen Herausforderungen der Baustelle, darunter:

  • große Spannweiten der Hallenkonstruktionen,
  • anspruchsvolle Baustellenlogistik bei laufendem Betrieb im Umfeld,
  • nachhaltige Bauweise und Energieeffizienz,
  • sowie der Einsatz regenerativer Energien, u. a. durch Photovoltaik und Wärmerückgewinnung.

Gerade dieser direkte Austausch zwischen Planung und Ausführung vermittelte eindrucksvoll, wie komplex und zugleich zukunftsorientiert der Bau moderner Sportstätten ist.

Zu Gast bei den KEV Pinguinen: Ein Blick hinter die „heiligen Hallen“

Im Anschluss wechselte die Gruppe in die YAYLA ARENA, die traditionsreiche Wirkungsstätte der KEV Pinguine. Dort wurden die Teilnehmenden vom Pressesprecher des Clubs empfangen und durch die Arena geführt.

Zwar blieben die Kabinen, verständlicherweise verschlossen, da sich die Mannschaft mitten in den Vorbereitungen auf die Playoff‑Finalspiele befand. Dennoch bot die Führung zahlreiche besondere Einblicke in den professionellen Spielbetrieb einer DEL‑Organisation.

Ein besonderes Highlight war der Austausch mit den Eismeistern, die detailliert über ihren Arbeitsalltag berichteten. Sie erläuterten anschaulich, welche technischen, organisatorischen und zeitlichen Herausforderungen insbesondere während eines DEL‑Spieltages zu bewältigen sind – vom perfekten Eis über das Zusammenspiel mit Fernsehen, Sicherheit und Technik bis hin zu kurzfristigen Anpassungen im laufenden Betrieb.

Ein starker Impuls für Krefeld

Die Veranstaltung machte eindrucksvoll deutlich, was aktuell für den Eissport in Krefeld passiert und wie stark Stadt, Bauwirtschaft und Profisport dabei zusammenwirken. Die Kombination aus planerischem Blick in die Zukunft und emotionaler Nähe zum Traditionssport Eishockey zeigte, welchen Stellenwert der Eissport für die Stadt Krefeld hat, sowohl sportlich als auch städtebaulich und gesellschaftlich.

Mit dieser Begehung konnte Impuls Krefeld genau das erreichen, was Ziel der Veranstaltung war:
einen Impuls setzen, transparenter machen, wie Großprojekte entstehen, und den Dialog zwischen Wirtschaft, Stadtentwicklung, Sport und Öffentlichkeit fördern.

Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten für die fachlichen Einblicke, die Offenheit im Austausch und die kurzfristige Flexibilität vor Ort.